Ende eines Dauerbrenners?
Wie dem dem ADFC bekannt wurde, beginnt die Hansestadt Lüneburg mit den Planungen für die Umgestaltung des Straßenzuges Bei der St. Lambertikirche - Salzstraße - Neue Sülze.
Insbesondere in der Salzstraße gibt die vorliegende Verkehrssituation bereits seit Jahren Anlass zu Klagen seitens des Rad- und Fußverkehrs. Hauptgründe sind:
- Das beschilderte Durchfahrtverbot für Kfz wird mit schöner Regelmäßigkeit ignoriert. Daran haben auch die spärlichen Polizeikontrollen der letzten Jahre nichts zu ändern vermocht.
- Nicht selten werden Fahrräder durch PKW in halsbrecherischer Weise mit zu geringem Abstand und Nutzung des gegenläufigen Rad- und Gehweges überholt. (siehe Foto)
Wie lange dieser Missstand bereits vorliegt zeigt beispielhaft dieser LZ-Artikel vom Januar 2011:
"(ca) Lüneburg. Am beliebten Schleichweg steht nun immer wieder die Polizei: Insgesamt 58 Autofahrer haben die Beamten am Donnerstag und Freitag auf der Salzstraße gestoppt, sie hatten sich nicht an das Durchfahrtverbot des verkehrsberuhigten Bereiches gehalten. Bei Anwohnern und Passanten sei die Kontrolle auf positive Resonanz gestoßen."
Die Salzstraße ist eine der am stärksten genutzten Verbindungswege für den Radverkehr. Aktuelle Zählungen belegen bis über 2.500 Durchfahrten täglich. Der KFZ-Verkehr kommt (innerhalb der Sperrzeit von 3.00 bis 19.00 Uhr) an Spitzentagen auf bis zu 1.000 Durchfahrten täglich.
Verfasser: Uwe Wenk