Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Kreisverband Lüneburg

Lüneburg ist Viertelstundenstadt

Was ist das? Welche Möglichkeiten bietet das? Warum werden diese Möglichkeiten nicht genutzt?

Radschutzstreifen?
Radschutzstreifen? © Erwin Habisch

Wesentlichen Ziele der Stadt der Viertelstunde sind feinkörnige Nutzungsmischung, kurze Wege, autoarme Verkehrsplanung, attraktive Infrastruktur für Fuss- und Radverkehr.

In einer Viertelstundenstadt sind die Funktionen des täglichen Bedarfs räumlich so verteilt, dass sie innerhalb einer Wegezeit von bis zu 15 Minuten fussläufig oder mit dem Fahrrad zu erreichen sind.

Eine Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung zeigt:
Lüneburg, Adendorf, Bardowick, Kirchgellersen, Reppenstedt und Scharnebeck haben dieses Ziel längst erreicht. 

In der Hansestadt Lüneburg braucht man sogar nur durchschnittlich 8,7 Minuten für die Wege des täglichen Bedarfs. Damit gehört die Stadt in Niedersachsen zu den zehn Besten. Eigentlich ein Grund, sich zu freuen. Aber...

Warum werden dann diese Wege trotzdem noch grossenteils mit dem Auto zurückgelegt?
Es gibt nicht genügend durchgehende sichere und komfortable Wege für Rad- und Fussverkehr. Sind sie nicht lückenlos vorhanden, werden Strecken des täglichen Bedarfs mit dem Auto gefahren – so die Studie.

Wie kann man das ändern?
Es müssen die Bedingungen erfüllt werden, unsere täglichen Erledigungen sicher und komfortabel mit dem Fahrrad oder zu Fuss erledigen zu können. Sonst werden viele auch weiterhin lieber Auto als Fahrrad fahren oder zu Fuss zu gehen.

https://lueneburg.adfc.de/neuigkeit/lueneburg-ist-viertelstundenstadt

Bleiben Sie in Kontakt