Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Kreisverband Lüneburg

Podiumsdiskussion zur Mobilitätswende in Lüneburg

Am 16. April 2026 haben sich alle sieben Kandidat*innen für den Oberbürgermeister in Lüneburg mit ihren Positionen zu den Mobilitätsthemen Rad- und Fußverkehr, ÖPNV, Schienen-personenverkehr und Inklusion einem rund 120 köpfigen Publikum gestellt.

Sabine Borchers (ADFC) erklärt die Gründe für eine Mobilitätswende, Foto Malte Hübner

Der ADFC Lüneburg und VCD haben eine ganze Reihe von Fragen an die Kandidat*innen gerichtet, die aufgrund der großen Zahl abwechselnd von jeweils drei Bewerber*innen beantwortet wurden.

Tempo 30 im Stadtgebiet flächendeckend umzusetzen, wo dies rechtlich zulässig ist, konnten sich fast alle Kandidaten vorstellen. Echte Visionen, wie die akuten Verkehrsprobleme gelöst werden könnten, waren nicht zu vernehmen. Radverkehr kam als Lösungsansatz eher wenig vor.

Flächenumverteilung scheint die heilige Kuh, die niemand anfassen mag. Während im Kommunalwahlkampf 2021 noch fast alle Kandidat*innen aus Lüneburg eine Fahrradstadt machen wollten, wird diesmal der deutlich teurere ÖPNV die Verkehrsprobleme lösen, obwohl die Stadt – laut Diskussionsbeiträgen – auf ein düsteres Haushaltszeitalter zusteuert. Wie das zusammenpasst, konnte nicht geklärt werden.

Unsere offizielle Pressemeldung findet ihr hier.


https://lueneburg.adfc.de/neuigkeit/podiumsdiskussion-zur-mobilitaetswende-in-lueneburg

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